Let us be Legends!

Racing ist ganz klar eine Leidenschaft aber auch ein professionelles Test- und Anwendungsfeld für die Tools und Methoden des Feedlab-Instituts. Im Renneinsatz werden Mensch, Material und das Team auf maximale Integration geprüft. Die „Bestens-verbunden“-Philosphie vom Feedlab-Institute ist „von der Praxis für die Praxis“. Was gibt es Glaubwürdigeres als Rennsport?

fiib® it racing!

 

Und so schlagen wir noch kurz bevor das Jahr 2019 endet ein neues Kapitel auf. – Automobilrennsport.

Passend läuft in diesen letzten Jahreswochen im Kino „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ oder im Originaltitel „Ford v Ferrari“ mit Matt Damon und Christian Bale. 1966 gab es schon einen Race-Movie mit James Garner und Yves Montand. „Grand Prix“  war sein Titel im Deutschen wie im Original. So verbinden sich Punkte in der Geschichte, die immer auch Fortschritt sind. Vor allem gilt das für unser neues Kapitel in der Firmengeschichte. NASCAR Rennen schon in den 1940ern wurden auch mit Ford Automobilen bestritten. Die 5/8 Replicas, um die es hier geht, sind den Modellen Ford 1934 Sedan und Coupe nachgebaut. Als Brückenschlag ins Jetzt, werden sie von einem Dreizylinder Yamaha MT09 Motor, der im Motorradsektor einen hervorragenden Ruf genießt, angetrieben  – und wie!

Beim Importeur in Italien, seit vielen Jahres Freund unseres Hauses, Rennfahrerlegende und nun Strecken- und Team-Inhaber, standen vier sogenannte Legend Cars zum Testen mit Crew für uns bereit. Zwei der Crewmitglieder waren als Fahrer und Manager im November 2019 bei der Weltmeisterschaft als Außenseiter in Atlanta, Georgia, USA die überraschenden Sieger.
Die Rennfahrzeuge gibt es schon seit gut einem Vierteljahrhundert (1992). Ihre Wiege steht in Harrisburg, Nord Carolina. Der Hersteller hat mittlerweile über 6.000 Legend Cars gebaut. Monatlich verlassen 40 Stück die großen Hallen und US Legend Cars Inc. ist damit der größte Hersteller von Rennautos weltweit. Dazu rechnet ein weltumspannendes Händler- und Servicenetz und ein Knotenpunkt dieses Netztes liegt seit mehr als einem Jahrzehnt nahe Mailand, praktischerweise gleich mit Rennstrecke, wo unser fiib®-Test stattfinden sollte.

Es sind veritable Rennautos. Also keine Rennkarts. Mit Fahrer werden 1250 lbs als Gewicht angegeben, um die sich die 150 PS des Drillings bei offenen Rohren kümmern. Im 5/8 Format stehen sie Kompakt und angriffslustig bereit auf ihren 205/13R60 Reifen. Platz nimmt man im Cockpit, wo alles kompakt versammelt ist und einen in eine Rennschale mit Sicherheitsgurten aufnimmt (ob mit Stockmaß 1,54 oder 2,05 Meter ist egal). Den Lenker klickt man ein, wenn alles sitzt und die Gänge wechselt man mit einer Stockschaltung – 1 nach vorn und 5 nach hinten.

Raus auf die Piste bei herrlichem Sonnenschein. Alles passiert intuitiv und in einem Gefühl vollständiger Sicherheit. Der Stahlrohrkäfig umschließt die kostbare Fracht. Visier runter. Mit den Handschuhen fest in den Lenker gegriffen und Gas! Die Mundwinkel ziehts Millimeter für Millimeter in ein Lächeln. Die Eingeweide gehen mit 2G im Omega munter mit. Fiib®ulös!!! Alles ist kontrollierbar auch die Drifts auf die Startziel oder etwa ins Omega. Auf der langen Geraden werden alle Gänge bis in den Begrenzer ausgedreht. Der Schub und Sound sind unbeschreiblich. Als Motorradfahrer war ich schon mit der Strecke vertraut und so ließ sich nun auch der Legend Car munter um die Ecken treiben. Die Gänge passten. Und die Anzeige an der Boxenmauer „noch eine Runde“ kamen viel zu früh und erzeugten fast Wehmut. Nach den Turns wurde Fahrerfeedback erbeten und als Feedbackdoktor musste ich mich wirklich zwingen, die ganzen Emotionen der Begeisterung auszublenden und zu Motor, Fahrwerk und Fahrverhalten irgendetwas Brauchbares von mir zu geben. Vier Turns zu 20 Minuten ergaben 80 Minuten Nettofahrzeit, die nach mehr schreit.

Und so ist schon ausgemacht, dass diese Geräte ihren Weg über die Alpen ins schöne Bayern finden. Am letzten Märzwochenende habe ich zwei Strecken nahe unserem Headquarter reservieren können, denn viele Bekannte sind schon heiß, statt Erzählungen ein Life-Erlebnis zu setzen. Sre Monti Sr., und jun. und zwei weitere Crewmitglieder schaffen die Präsentationsflotte in das schöne Schwaben. Bis dahin werden wir aber sicher noch ein zwei Besuche in der norditalienischen Heimat der „Gamma“ machen. Ab April 2020 werden wir VIP-Gruppen mitnehmen, wenn wir bei Mailand trainieren gehen. Und das planen wir so an die zehnmal zu tun. Für Termin-Infos einfach per Email melden.

 

Was gibt es Glaubwürdigeres als Rennsport?

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