Fiib Feed: Nachhaltigkeit

Was hat Nachhaltigkeit mit Feedback zu tun? Und wofür steht Nachhaltigkeit? In unserer KAIWIN Formel, die wir mit den vorausgehenden sechs Fiib Feeds entwickelt haben, ist Nachhaltigkeit das krönende letzte Element. Es ist das N in WIN, dem Motivans unserer KAIWIN Formel. Alle reden heute über Nachhaltigkeit. Manche Konzerne beschäftigen ganze Stäbe damit.  Was ist sie und wie kam es dazu? Nachhaltigkeit im herkömmlichen Sinne kommt von nachhalten. Im besten Sinne ist es Controlling. Also nicht Kontrolle, sondern verantwortungsvolle Steuerung. Man bleibt an der Sache, die man angestoßen hat. Wer sein Haus baut, der bleibt hinter den Gewerken und den Ausführenden hinterher. So behält man den Überblick und kann rechtzeitig und maßvoll etwas unternehmen (gegensteuern). Werden Termine gehalten? Werden Maße gehalten? Kurz: Wird gehalten, was versprochen wurde? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Man kann sich der Nachhaltigkeit verschreiben wie zum Beispiel der Innovation oder der Qualität. Über Qualität haben wir schon in einem Fiib Feed gesprochen. Sie ist gut für das Image. Image ist gut für das Wachstum und Wachstum, internes Wachstum, wird durch Forschung und Entwicklung, durch Service getrieben. In der KAIWIN Formel haben alle sieben Elemente den gleichen Wert. Sie sind zwar kausal miteinander verbunden, aber wir haben aufgezeigt, dass auch nur eines vernachlässigen alles gefährden heißt. Nachhaltigkeit sichert die Kultur, Kompetenz, Abläufe, Image, Wachstum und Integration. Betrachten wir die Nachhaltigkeitsbewegung dieser Tage erkennen wir die Kraft strategischer Planung. Wessen geniale Planung aber ist das?  Man vermutet es kaum. Es ist die Planung der UN. Der Vereinten Nationen mit Sitz in New York. Es ist auch die Umsetzung der UN. Nun ist die UN eine Kopfstelle. Sie sitzt in New York. Aber sie hat unzählige Teilorganisationen und Untereinheiten. Und sie stützt sich ab auf die Mitgliedsländer. Und sie stützt sich ab auf zahlreiche Organisationen. Die können verschiedener nicht sein. Von den knapp 200 Nationen sind nur wenige entwickelt. Viele entwickeln sich zwar, doch noch mehr sind gefangen in Armut und diese erhaltende Korruption und Gewalt. Trotz der Unterschiede konnte aus Vielem Eines gemacht werden. Die Bindeglieder sind die Abkommen. Und dabei nehmen die Nachhaltigkeitsabkommen eine zentrale Rolle ein. Es fallen Namen wie Rio, Kyoto, Paris, die jeder schon wahrgenommen hat. Aber jeder sah sie als Teilstücke, die zwar aufeinander folgten. Wies sehr sie aber strategisch verknüpft sind, erkennt man nur bei der Prüfung der Nachhaltigkeitsstrategie. Nachhaltigkeit ist Vision, Zielstellung, Mission, Strategien und Aktionen zugleich. Nachhaltigkeit setzt auch die Messpunkte und bringt Zug auf die Ausführenden. Nachhaltigkeit hat auch einen Begriffskern, gegen den man einfach nichts haben kann. Und in sich stimmig ist der Nachhaltigkeitsweg in sich damit nachhaltig. Anfang der 1990er Jahre wurde mit dem Weg begonnen. 2019 sind es nunmehr knapp 30 Jahre. Von Oben nach Unten ist in der Zeit alles in den Fluss gebracht. Von New York nach Neustadt, New Castle oder Nizza ist dies eine Meisterleistung. Alle öffentlichen Einheiten wie zum Beispiel Gemeinden sind involviert und engagiert. Die sogenannte Zivilgesellschaft ist involviert und engagiert. Und es wird alle zwei Jahre gemessen an strengen Vorgaben. Aus Vielem Eines zu machen geht mit der Nachhaltigkeit. Selbst die Kräfte, die wenig beitragen können, sind eingebunden, denn sie erhalten etwas aus den Mitteln und auch aus dem Knowhow von Innovationen. So ist die Zustimmung gesichert und das strategische Allignment ist gegeben. Eine Schwachstelle hat indes die Nachhaltigkeit dieser Dimension. Sie ist zu groß als dass sie wirklich repräsentativ und damit mehrheitsfähig ist. Sie muss sich durchsetzen gegen eine Immunabwehr, die sich immer dann formiert, wenn kein Konsens über Kultur besteht. Kein freies Spiel zweckgerichteten Wissen besteht. Kein Ausgleich zu anders ausgerichteten Abläufen und Projekten besteht und die Produkte nicht für alle die gleichwertige Qualität haben. Dann ist das Wachstum des Vorgehens bedroht. Das Übermaß schadet immer dann, spätestens, wenn es in Zielkonflikten nicht mehr bestehen kann, weil es unmäßig viel Kraft bindet. Dazu gibt es Feedback als Kritik und Feedforward als Gegenentwurf. Feedback ist der Lackmustest der Nachhaltigkeit.